Die Instandsetzung nach dem Trinkwasserrohrschaden an der B1/B5 in Alt-Biesdorf dauert länger als zunächst angenommen.
Wie Stephan Natz, Sprecher der Berliner Wasserbetriebe, auf Anfrage bestätigte, wird die rechte stadteinwärts führende Fahrspur voraussichtlich erst Mitte kommender Woche wieder vollständig freigegeben.

Am 11. November war in Höhe Alt-Biesdorf 67 / Ecke Braunsdorfstraße eine rund 15 Zentimeter große Stahl-Trinkwasserleitung geborsten. Der Schaden wurde zwar noch in der gleichen Nacht behoben, doch entschlossen sich die Wasserbetriebe im Anschluss, die Schadstelle umfassender zu sanieren:
Neben dem beschädigten Rohr wurde auch eine direkt daneben verlaufende, deutlich größere Trinkwasserleitung vorsorglich über eine Länge von jeweils rund 25 Metern erneuert.
Diese Arbeiten sind inzwischen abgeschlossen. „Heute wird noch ein beim Rohrbruch beschädigter Gully erneuert, und parallel beginnt der Straßenbauer bereits mit dem Verfüllen der Gräben“, so Natz.
Bevor jedoch die endgültige Wiederherstellung der Fahrbahn beginnen kann, muss das Labor die Keimfreiheit der Trinkwasserleitung bestätigen – ein Standardverfahren, da die Leitungen als „Lebensmittelverpackung“ gelten. Mit dem Ergebnis wird am Freitag gerechnet.
Erst danach kann der Straßenbau in mehreren Schichten erfolgen. Die vollständige Freigabe der Spur wird daher für Mitte der kommenden Woche erwartet.
Symbolbild(er): © Marzahn-Hellersdorf.com | facebook | Instagram 📲 MaHe LIVE Whatsapp-KANAL 🗞️
#AltBiesdorf #B1B5 #Rohrbruch #BerlinerWasserbetriebe #Verkehr #Baustelle #Infrastruktur #MarzahnHellersdorf #Berlin

