Der geplante Ausbau des Stadions An der Alten Försterei in Köpenick macht einen entscheidenden Schritt nach vorn.
Die Berliner Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt haben dem Vorschlag des 1. FC Union Berlin zugestimmt, das erweiterte Stadion zunächst mit einer Kapazität von 34.500 Besuchern in Betrieb zu nehmen.
Das hierfür notwendige Verkehrskonzept wurde nun offiziell bestätigt. Damit kann das Verfahren zum Bebauungsplan für die Stadionerweiterung in die nächste Phase übergehen.
Langfristig bleibt das Ziel aller Beteiligten – des Vereins, des Bezirks Treptow-Köpenick und des Senats – die vollständige Erweiterung auf 40.500 Plätze. Mit der schrittweisen Inbetriebnahme soll gewährleistet werden, dass Verkehr und Infrastruktur rund um das Stadion ausreichend erprobt und optimiert werden können, bevor die volle Kapazität ausgeschöpft wird.

Der 1. FC Union Berlin reagierte bereits im Frühjahr auf die hohen Anforderungen an das Verkehrskonzept und legte eine überarbeitete Version vor, die insbesondere Verbesserungen bei An- und Abreise über den öffentlichen Nahverkehr vorsieht. Auch der Ausbau der Bahninfrastruktur rund um den S-Bahnhof Köpenick spielt dabei eine zentrale Rolle.
Mit der nun erfolgten Bestätigung durch den Senat rückt der Startschuss für die nächste Ausbaustufe des traditionsreichen Stadions ein großes Stück näher.
„Die großen sportlichen Erfolge des 1. FC Union Berlin strahlen weit über die Stadtgrenzen hinaus. Auch unser Berliner Verein in der obersten Spielklasse verdient ein erstligataugliches Stadion, in dem auch internationale Gegner in einem würdigen Rahmen empfangen werden können. Wir haben in guten Gesprächen mit Union einen tragfähigen Kompromiss für das Verkehrskonzept gefunden. So können die Planungen für das Stadion und deren Umsetzung fortgesetzt werden. Die Erweiterung der Stadion-Kapazität auf die ursprünglich angestrebte Zahl ist damit nicht vom Tisch. Wir bleiben weiterhin im Gespräch“, erklärt Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt.
„Union braucht ein bundesligataugliches Stadion, das steht außer Frage. Berlin will seinen Fußball-Bundesligisten bei dessen selbstfinanziertem Stadionausbau auch weiterhin unterstützen, auch mit dem Ziel, mehr Union-Fans die Teilhabe zu ermöglichen. Alle Beteiligten in den zuständigen Senatsverwaltungen wissen zu würdigen, dass der Verein hier noch einmal einen großen Schritt zu einem tragfähigen Kompromiss gegangen ist. Mit der Bestätigung dieses Vorschlages kann das Bebauungsplanverfahren nun zügig fortgesetzt werden“, ergänzt Christian Gaebler, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen.

„Ich freue mich über die schnelle und positive Reaktion des Senats auf unseren Vorschlag. Der vorläufige Verzicht auf eine größere Kapazität ist schmerzhaft, aber wir müssen mit dem Ausbau zügig vorankommen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Unser Ziel bleibt eine Alte Försterei mit 40.500 Besuchern, auch wenn wir diese erst in einer späteren Etappe erreichen“, so Dirk Zingler, Präsident des 1. FC Union Berlin.
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