Nach zwei Jahren anhaltender Verzögerungen hat das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf den Stau bei der Ausstellung von Sterbeurkunden erfolgreich abgebaut. Die Bezirksstadträtin Juliane Witt lobte das Engagement und die Ausdauer der Mitarbeiter, die trotz reduzierter Präsenzzeiten während der Pandemie und personellen Engpässen nun wieder normale Bearbeitungszeiten erreichen.
Der Bearbeitungsstau, der Ende letzten Jahres noch durchschnittliche Wartezeiten von vier Monaten verursachte, konnte auf ein bis drei Wochen reduziert werden. Dies wurde durch die Unterstützung zweier Mitarbeiter aus benachbarten Bezirksämtern und eine zentrale Koordination durch das Standesamt 1 möglich. „Das Fehlen von Standesbeamtinnen und -beamten, die als Einzige berechtigt sind, diese Urkunden zu fertigen, war eine große Herausforderung“, erklärte Witt.
In den vergangenen Monaten mussten die beurkundungsreifen Unterlagen zwischen verschiedenen Bezirken transportiert werden, um die Bearbeitung sicherzustellen. Dieser aufwendige Prozess ist nun nicht mehr erforderlich.
Das Team des Bezirksamts, das während dieser schwierigen Phase viel Kritik seitens der Bestattungsunternehmen und der Bürger zu bewältigen hatte, zeigt sich erleichtert, dass die Bearbeitung nun wieder reibungslos verläuft. „Wir sind dankbar, dass wir den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Unternehmen nun schnellere und effizientere Dienstleistungen anbieten können. Das Erreichte ist gut, aber nun heißt es den Stand zu halten, die schnelle Einstellung qualifizierter Bewerber zu ermöglichen, bei der Ausbildung zu unterstützen und bei der Bestellung voran zu kommen. Die Bürgerinnen und Bürger haben natürlich auch den Wunsch, alle anderen Leistungen wieder in guter Qualität zu erhalten.“, so Witt abschließend.

