Mit dem Anstieg der Temperaturen nimmt auch die Gefahr durch den Eichenprozessionsspinner in Marzahn-Hellersdorf zu. Die haarigen Raupen des Schädlings bilden derzeit vermehrt Gespinstnester in öffentlichen Grünanlagen – ein Risiko für Mensch und Tier. Das Bezirksamt reagiert und hat bereits erste Befallsstellen abgesichert und gesäubert, wie das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf in einer Pressemeldung mitteilt.
Die Raupen befallen vor allem Stiel- und Traubeneichen und hinterlassen auffällige, weißlich-dichte Nester an Baumstämmen, Ästen oder in der Umgebung. Diese Gebilde erinnern an Spinnweben oder flache Beutel und sind nicht nur ein optisches Warnsignal, sondern auch eine ernstzunehmende Gesundheitsgefahr.

Die feinen Brennhaare der Raupen enthalten ein Nesselgift, das bei Hautkontakt oder Einatmung zu starken allergischen Reaktionen führen kann – von Juckreiz über Augenreizungen bis hin zu Atembeschwerden. Diese Symptome können mitunter erst Stunden nach dem Kontakt auftreten.
Sichtbare Nester bitte nicht berühren!
Wer ein solches Nest entdeckt, sollte unbedingt Abstand halten und es keinesfalls selbst entfernen. Das Bezirksamt sperrt betroffene Bereiche mit Flatterband ab und bringt Warnhinweise an. Die Entfernung der Nester übernehmen spezialisierte Fachfirmen im Rahmen gezielter Einsätze.
Ein aktuelles Beispiel: Im Seelgrabenpark in Marzahn-Nord wurden bereits mehrere Bäume entlang einer Eichenallee gesichert und die Nester fachgerecht beseitigt.



Weitere Informationen rund um den Eichenprozessionsspinner und den richtigen Umgang mit einem möglichen Kontakt gibt es auf den Seiten der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit sowie beim Berliner Pflanzenschutzamt:
🔗 Gesundheitsgefahren durch Eichenprozessionsspinner
🔗 Pflanzenschutzamt Berlin – Schädlingsinfos
Hinweis: Bei Verdacht auf gesundheitliche Beschwerden nach einem Kontakt mit den Raupen oder ihren Nestern sollte umgehend medizinischer Rat eingeholt werden.
Ungefährliche Gespinnstmotten in Hellersdorf – © Marzahn-Hellersdorf.com

