In der Nacht zum Dienstag kam es in einer Flüchtlingsunterkunft an der Bitterfelder Straße in Marzahn zu einem schweren Messerangriff. Gegen 22:50 Uhr attackierte ein 21-jähriger Bewohner der Einrichtung mehrere Personen mit einem Messer. Dabei wurden mindestens sieben Menschen verletzt, eine Person befindet sich in Lebensgefahr. Die Feuerwehr war mit zahlreichen Rettungskräften im Einsatz.
Details zum Vorfall und Rettungsmaßnahmen
Der Täter begann den bisherigen Informationen zufolge ohne Vorwarnung, auf die Anwesenden vor Ort einzustechen. Alarmierte Einsatzkräfte der Polizei und Rettungsdienste trafen schnell am Tatort ein. Die Feuerwehr erhöhte das Alarmstichwort auf „MANV“ für „Massenanfall von Verletzten“, wie ein Feuerwehrsprecher mitteilt. Ein Rettungshubschrauber wurde angefordert, um die schwer verletzten Opfer schnellstmöglich in ein Krankenhaus zu bringen.
Untersuchungen und Zustand des Täters
Der Angreifer wurde ebenfalls verletzt und unter strengem Sicherheitsaufgebot unter Polizeibegleitung in ein Krankenhaus gebracht. Die genauen Beweggründe für den Angriff sind derzeit noch unbekannt. Die Berliner Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und arbeitet daran, die Hintergründe des Vorfalls zu klären.
„Neben dem Besucher und dem Sicherheitsdienstmitarbeiter wurden fünf weitere Personen, eine 15-Jährige, zwei 20-Jährige und zwei Männer im Alter von 24 und 42 Jahren, verletzt. Während die beiden 20-Jährigen stationär mit Stichverletzungen im Krankenhaus aufgenommen wurden, wurden die anderen Verletzten ambulant in einer Klinik oder am Ort behandelt“, teilt ein Pressesprecher der Polizei am Vormittag mit.
Symbolbild: Polizeieinsatz in der Asylunterkunft Bitterfelder Straße – © Marzahn-Hellersdorf.com


Moin,
alle sofot nach Hause schicken!