Am Donnerstagnachmittag kam es in einem Mehrfamilienhaus in Hellersdorf zu einem Brand im Kellerbereich. Laut Berichten der Feuerwehr wurden keine Personen verletzt.
Gegen 17:30 Uhr meldeten Anwohner den Notruf, nachdem sie eine starke Rauchentwicklung im Treppenhaus des Gebäudes bemerkten. Die Feuerwehr, die schnell am Einsatzort eintraf, stellte in mehreren Treppenhäusern eine starke Rauchbelastung fest. Die Einsatzkräfte mussten zunächst den Brandherd lokalisieren, bevor der Brand erfolgreich gelöscht werden konnte.





Das Deutsche Rote Kreuz vom Kreisverband Berlin Nordost war ebenfalls vor Ort, um Unterstützung zu leisten und eine mögliche Evakuierung verrinzelter Bewohner zu erkunden. Durch den Brand fiel zudem der Strom im Haus aus, was die Lage für die Anwohner zusätzlich erschwerte. Der Notdienst der Stromwerke war vor Ort.
Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, wobei Brandstiftung nicht ausgeschlossen wird. Dieser Vorfall reiht sich in eine Serie von Bränden in der Brigitte-Reimann-Straße ein, die in den vergangenen Monaten für Aufsehen in diesem Wohngebiet sorgten. Im Mai 2023 musste das Gebäude aufgrund eines schweren Kellerbrandes evakuiert und für mehrere Monate als unbewohnbar erklärt werden. Damals mussten bis zu 40 Familien ihre Wohnungen für Monate verlassen und in Ausweichwohnungen unterkommen. Ein weiterer Kellerbrand ereignete sich im September 2023. Auch in diesen Fällen wird wegen Verdachts auf Brandstiftung ermittelt.



Die Häufung der Brände in der Brigitte-Reimann-Straße hat die Sorge um die Sicherheit der Anwohner verstärkt. Ist ein Feuerteufel unterwegs?
Fotos: © John Boutin www.berlin-doku.de
📲 Whatsapp-KANAL Marzahn-Hellersdorf LIVE 🗞️

