Meterhohe Flammen haben am Mittwochabend in der Wendenschlossstraße in Köpenick einen Großeinsatz der Berliner Feuerwehr ausgelöst.
Gegen 19.40 Uhr stand das Dach eines im Bau befindlichen Einfamilienhauses bereits vollständig in Brand. Augenzeugen berichteten, dass die Flammen weithin sichtbar waren.
Als die ersten Kräfte eintrafen, hatte sich das Feuer bereits auf rund 150 Quadratmeter Dachfläche ausgebreitet. Aufgrund der Lage wurden sofort weitere Kräfte nachalarmiert, wie ein Sprecher der Berliner Feuerwehr mitteilte. Am Ende waren mehr als 100 Feuerwehrleute im Einsatz. Eine Person, die sich zum Zeitpunkt des Brandes noch im Gebäude aufhielt, konnte unverletzt gerettet werden.





Nach Angaben der Feuerwehr brannte das Flachdach fast vollständig. Teile der Dachkonstruktion und das zweite Obergeschoss wurden in Mitleidenschaft gezogen. „Die Brandbekämpfung gestaltete sich sehr schwierig. Das Dach musste sowohl von außen über Drehleitern als auch von innen geöffnet werden, um Glutnester gezielt zu löschen“, erklärte ein Sprecher der Berliner Feuerwehr vor Ort.

Unterstützt wurden die Einsatzkräfte durch eine Drohne, die einen Überblick über das Ausmaß des Feuers ermöglichte. Schwierigkeiten bereitete zunächst die Wasserversorgung: In der kleinen Stichstraße war kein ausreichender Zugang vorhanden, sodass das Löschwasser mit mehreren Pumpen direkt aus der nahegelegenen Dahme gefördert werden musste.

Die Löscharbeiten werden nach Einschätzung der Feuerwehr noch andauern, da das Ablöschen von Glutnestern zeitintensiv ist. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist bislang unklar. Nach Abschluss der Löscharbeiten übernimmt die Polizei die Ermittlungen.
Fotos: © Pierce Adler

