Heute Mittag kam es in Kaulsdorf zu einem Feuerwehreinsatz wegen eines Gasgeruchs in einer Wohnung. Verletzt wurde niemand.
Den bisherigen Informationen zufolge bemerkten Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Ferdinandstraße zunächst einen undefinierbaren Geruch in ihrer Wohnung und alarmierten daraufhin die Feuerwehr.

Eintreffende Kräfte der Berliner Polizei erkundeten die Lage, bis die Feuerwehr eintraf, und konnten den Geruch als Gasgeruch identifizieren. Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Kaulsdorf, der Berufsfeuerwehr Hellersdorf sowie des Notdienstes der Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg (NBB) erkundeten die Wohnung und das Treppenhaus nach einem möglichen Gasleck. Dabei folgten die Brandbekämpfer dem Gasgeruch bis zu einem Schrank im Wohnzimmer im dritten Obergeschoss. Sie öffneten den Schrank und entdeckten eine Camping-Gaskartusche, aus der Gas austrat. Die augenscheinlich undichte Kartusche wurde ins Freie gebracht. Anschließend lüfteten die Feuerwehrleute die Wohnung großzügig.
Der Einsatz verlief glimpflich: Es ist nichts passiert, und niemand wurde verletzt. Im Ernstfall könnte das ausströmende Gas jedoch zu einem Brand führen. Die Ferdinandstraße war während des Feuerwehreinsatzes gesperrt.





Warnung der Feuerwehr vor unsachgemäßer Lagerung von Gaskartuschen
Die Feuerwehr warnt eindringlich vor den Gefahren einer unsachgemäßen Lagerung von Gaskartuschen in Wohnungen. Gaskartuschen sollten stets an gut belüfteten Orten außerhalb der Wohnbereiche aufbewahrt werden, fern von offenen Flammen und Hitzequellen. Es ist wichtig, beschädigte oder geöffnete Kartuschen umgehend zu entsorgen und den Gebrauch von Camping-Gaskartuschen gemäß den Herstelleranweisungen zu beachten. Durch richtige Lagerung und Handhabung kann das Risiko von Gaslecks und daraus resultierenden Bränden erheblich reduziert werden. Zum Thema Brandschutz informiert die Berliner Feuerwehr.
Im Einsatz waren die Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg, die Freiwillige Feuerwehr Kaulsdorf, die Berufsfeuerwehr Hellersdorf und die Polizei Berlin.
Fotos: © David Jahn

