In Marzahn kam es am frühen Morgen zu einem Vorfall mit rechtsextremem Hintergrund.
Gegen 6:45 Uhr zeigte ein alkoholisierter 22-Jähriger an einer Straßenbahnhaltestelle in der Max-Herrmann-Straße in Gegenwart mehrerer Fahrgäste den verbotenen Hitlergruß.
Bemerkenswert: Der Mann alarmierte anschließend selbst die Polizei. Als die Einsatzkräfte eintrafen, wiederholte er die Geste mehrfach und gab an, Nationalsozialist zu sein. Eine Atemalkoholprüfung ergab bei ihm einen Wert von rund 2,6 Promille.
Die Beamten nahmen den Mann zur Blutentnahme in einen Polizeigewahrsam. Nachdem die Maßnahme abgeschlossen war, wurde er wieder entlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen wegen des Verdachts auf die Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen.
Der Vorfall sorgt für Empörung und verdeutlicht erneut die Notwendigkeit, wachsam gegenüber extremistischen Tendenzen in Marzahn-Hellersdorf zu bleiben.
Symbolbild: © Marzahn-Hellersdorf.com

