Der geplante Umbau der Landsberger Allee im Abschnitt zwischen Allee der Kosmonauten und Kiebitzgrund in Marzahn verzögert sich weiter. Das geht aus der Antwort des Berliner Senats auf eine schriftliche Anfrage der Abgeordneten Dr. Manuela Schmidt und Kristian Ronneburg (beide LINKE) hervor.
Baustart voraussichtlich erst 2026
Nach Angaben des Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf bereitet die Zentrale Vergabestelle derzeit die Ausschreibung für ein Ingenieurbüro vor, das die Planungen übernehmen soll. Erst nach Abschluss der Planungsarbeiten und Bestätigung der Bauplanungsunterlagen könne eine Baufirma beauftragt werden. Der Baubeginn ist nach aktuellem Stand für 2026 vorgesehen. Ein detaillierter Bauablaufplan liegt noch nicht vor.

Verkehrskonzept noch offen
Welche Umleitungen und Verkehrsführungen während der Bauphase vorgesehen sind, ist derzeit unklar. Weder für den motorisierten Verkehr noch für Rad- und Fußverkehr oder den ÖPNV liegen konkrete Planungen vor. Diese sollen erst nach Beauftragung des Ingenieurbüros entwickelt werden.
Verbesserungen und Lärmschutz
Aktuell gibt es keine festgelegten Maßnahmen zur Verbesserung der Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur oder für den öffentlichen Nahverkehr im Zuge des Neubaus. Klar ist jedoch, dass auf der stadteinwärts führenden Fahrbahn die bestehende Betondecke durch Asphalt ersetzt wird. Dadurch sollen die bisher lauten „Fugenknalle“ wegfallen und eine spürbare Lärmminderung erreicht werden. Ob zusätzlich lärmoptimierter Asphalt eingebaut wird, hängt von den verfügbaren Finanzmitteln ab.

Während der Bauarbeiten sind keine besonderen Lärmschutzmaßnahmen vorgesehen, da die Arbeiten nur zu den üblichen Tageszeiten stattfinden sollen.
Hintergrund
Die Landsberger Allee gehört zu den wichtigsten Verkehrsachsen im Berliner Osten und ist stark frequentiert. Ziel des Projektes ist die grundlegende Erneuerung des Abschnitts, der derzeit in einem schlechten Zustand ist.
Foto(s): © Marzahn-Hellersdorf.com | facebook | Instagram 📲 Whatsapp-KANAL Marzahn-Hellersdorf LIVE 🗞️

