In Berlin-Marzahn-Hellersdorf ist am 1. September 2025 die nächste große Ausbaustufe des landesfinanzierten Projektes „Teilhabeorientiertes Sozialraummanagement“ gestartet. Träger ist der Verband für sozio-kulturelle Arbeit e.V., der von der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung beauftragt wurde.
Nach einer erfolgreichen Pilotphase in Friedrichshain-Kreuzberg wird das Modell nun in fünf weiteren Bezirken umgesetzt – darunter auch Marzahn-Hellersdorf sowie Charlottenburg-Wilmersdorf, Mitte, Spandau und Tempelhof-Schöneberg.
Kiez inklusiv! leben – Teilhabe im Alltag stärken
Ziel des Projektes ist es, Barrieren im Sozialraum zu erkennen und abzubauen, sodass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt am Leben im Kiez teilhaben können.
Die Inklusionsberatung verfolgt dabei zwei Strategien:
- Personenbezogen: Unterstützung einzelner Menschen bei Teilhabehürden
- Strukturell: Verbesserung der Rahmenbedingungen vor Ort – gemeinsam mit lokalen Partnern, Netzwerken und der kommunalen Behindertenbeauftragten
Die Projektlaufzeit ist bis August 2029 gesichert – ein wichtiger Schritt für nachhaltige Planungssicherheit im Bezirk.
Bezirk zeigt sich erleichtert über Start
Marzahn-Hellersdorf hatte sich seit zwei Jahren für die Teilnahme am Landesprojekt starkgemacht. Mit dem Start fällt nun eine wichtige Last von den Schultern der bisherigen Akteure in Stadtteilzentren und Beratungsangeboten.
Die im Bezirk gesammelten Erfahrungen – etwa im Teilhabefachdienst – sollen nun in das neue Landesprojekt einfließen und weiterentwickelt werden.
Projekt sucht Personal – Bewerbungen möglich
Aktuell werden Inklusionsberaterinnen und -berater gesucht, die den Aufbau des Projektes vor Ort unterstützen.
📌 Stellenausschreibung:
https://kiez-inklusiv-leben.de/wp-content/uploads/2025/10/2025-09-30_Stellenausschreibung_Inklusionsberatung.pdf
Symbolbild(er): © Marzahn-Hellersdorf.com | facebook | Instagram 📲 MaHe LIVE Whatsapp-KANAL 🗞️

