20. Januar 2021

Prävention: Helfer in der Not? Unseriöse Handwerkernotdienste erkennen

Im anhaltenden Lockdown sind Verbraucherinnen und Verbraucher überwiegend zu Hause. Aus diesem Grund kommt es derzeit wieder vermehrt zu Notfällen im Haushalt. Ob Notdienst für die Rohrreinigung, die defekte Heizung oder eine Türöffnung – es kommt darauf an, den richtigen Anbieter als Unterstützung zu beauftragen.

Anbieter aus der Region wählen

Verbraucher sollten immer einen Anbieter aus der Region bevorzugen und keinesfalls einen, der lediglich eine 0800-Nummer oder Handynummer angibt. Bei der Recherche im Internet zeigt ein Blick in das Impressum, ob der Anbieter wirklich in der Nähe ansässig ist. Bezahlte Anzeigen sollten gemieden werden. Auch über die Handwerkskammern und -innungen sind Notdienste in der Umgebung zu finden.

Niemals sofort bezahlen

Völlig überhöhte Rechnungen nach geleisteter Hilfe im Notfall sind nicht selten. „Ich rate dringend davon ab, die gestellte Rechnung eines Handwerkernotdienstes sofort zu bezahlen. Verbraucher sollten diese genau prüfen und sich bei Unsicherheit von der Verbraucherzentrale beraten lassen“, so Irina Krüger, Juristin bei der Verbraucherzentrale Berlin. Keinesfalls darf dem vom Anbieter ausgeübten Druck zur sofortigen Zahlung nachgegeben werden. Wer sich genötigt fühlt, sollte die Polizei oder einen Nachbarn zur Unterstützung rufen.

Vorsicht auch bei Schlüsseldiensten

Gerade bei einer Türnotöffnung sind eine passende Ausrüstung und sachkundige Erfahrung unerlässlich, damit nicht gleich der nächste Handwerker bestellt werden muss, welcher die defekte Tür repariert. Verbraucher suchen am besten schon einen geeigneten Schlüsseldienst in der Umgebung, bevor der Notfall eintritt und speichern die Telefonnummer beispielsweise in ihrem Handy. Eine gute Möglichkeit ist es auch, den eigenen Hausschlüssel bei den Nachbarn zu deponieren.

Weitere Informationen

Informationen zu den Beratungsthemen und -zeiten der Verbraucherzentrale Berlin finden Ratsuchende unter www.vz-bln.de/beratung-be.

©️ Verbraucherzentrale Berlin

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