In der Altentreptower Straße in Biesdorf beginnen am Samstag, dem 21. Februar 2026, vorbereitende Baumfällarbeiten für einen neuen Park-and-Ride-Platz (P+R) unweit vom S- und U-Bahnhof Wuhletal, teilt das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf mit.
Mit dem Projekt will das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf den Umstieg vom Auto auf Bus und Bahn erleichtern – und gleichzeitig den zunehmenden Parkdruck in den umliegenden Wohngebieten spürbar reduzieren.
Das Areal am Brebacher Weg wird in den kommenden Monaten baulich ertüchtigt, damit dort zusätzliche Stellflächen für Pendler entstehen können. Ziel ist es, mehr Autofahrer frühzeitig „abzufangen“ und sie für die Weiterfahrt mit dem öffentlichen Nahverkehr zu gewinnen. Gerade im Osten Berlins gilt der Standort als wichtiger Knotenpunkt zwischen S-Bahn, U-Bahn und Busverkehr.
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Rund 40 Bäume betroffen – Ausgleich ist vorgesehen
Für die anstehenden Baumaßnahmen müssen rund 40 Bäume gefällt werden. Laut Bezirksamt erfolgen die Rodungen unter Einhaltung sämtlicher Vorgaben des Natur- und Denkmalschutzes. Als ökologischen Ausgleich sind umfangreiche Ersatzpflanzungen entlang der Altentreptower Straße geplant. Ein Teil der neuen Bäume soll möglichst zeitnah gesetzt werden, um das Erscheinungsbild des denkmalgeschützten Umfelds schnell wiederherzustellen.





Das Bezirksamt teilt dazu mit, dass die Neupflanzungen nicht nur optische Lücken schließen, sondern langfristig auch zur ökologischen Qualität des Gebiets in Biesdorf beitragen sollen – etwa durch Beschattung, Luftfilterung und neue Lebensräume für Insekten und Vögel.
Entlastung für Anwohner erwartet
Mit dem Ausbau des P+R-Angebots verbindet der Bezirk die Hoffnung, dass künftig weniger Fahrzeuge in den angrenzenden Wohngebieten der Parchimer Straße, Ludwigsluster Straße und der Altentreptower Straße abgestellt werden. Gerade rund um den Bahnhof Wuhletal klagen Anwohner aus Biesdorf und Kaulsdorf-Nord seit Jahren über hohe Auslastung der Parkflächen durch Berufspendler.
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Die Bauarbeiten sorgen für einen weiteren Schritt in Richtung einer stärkeren Verknüpfung von Individual- und öffentlichem Verkehr – ein Ansatz, der in Marzahn-Hellersdorf zunehmend an Bedeutung gewinnt, um Verkehrsströme zu lenken und Quartiere zu entlasten.



Wie lange die Bauarbeiten insgesamt andauern werden und wann der neue Pendlerparkplatz in Betrieb gehen kann, ist derzeit noch offen. Ebenso bleibt bislang unklar, ob auch Flächen außerhalb der derzeit markierten Bereiche betroffen sein werden. Das Bezirksamt kündigte an, in den kommenden Wochen weitere Details zum Projekt zu veröffentlichen.
Foto(s): © Marzahn-Hellersdorf.com | facebook | Instagram 📲 Whatsapp-KANAL Marzahn-Hellersdorf LIVE 🗞️

