Schockierender Vorfall am Montagabend im Berliner Osten: Eine Jugendliche soll im Naturschutzgebiet der Ahrensfelder Berge Opfer eines Sexualdelikts geworden sein. Nach eigenen Angaben wurde sie gegen 19 Uhr von einem unbekannten Mann überfallen und vergewaltigt, berichtet das Blaulichtportal „Berlin-Doku“.
Der mutmaßliche Angriff ereignete sich unweit der Kreuzung Kemberger Straße/Wuhletalstraße, in einem bewaldeten Teil des Naherholungsgebiets, das von zahlreichen Spazier- und Radwegen durchzogen ist.

Wie Polizeisprecherin Anja Dierschke auf Anfrage am Dienstag bestätigte, ermittelt die Polizei Berlin aufgrund eines Sexualdelikts zum Nachteil einer Jugendlichen in den Ahrensfelder Bergen. Die Ermittlungen führt derzeit der Kriminaldauerdienst der Direktion 1 (Nord). Aus Opferschutzgründen und wegen der laufenden Ermittlungen wurden zunächst keine weiteren Details zum Tathergang bekanntgegeben.

Erste Hinweise deuten darauf hin, dass das Mädchen möglicherweise mit einem Messer bedroht wurde. Diese Angaben wollte die Polizei bislang jedoch nicht kommentieren. Noch am Abend kam ein Polizeihubschrauber zum Einsatz, der das Gebiet aus der Luft absuchte – jedoch ohne sichtbaren Fahndungserfolg.
Die Polizei bittet mögliche Zeuginnen und Zeugen, die sich am Montagabend in dem betroffenen Bereich aufgehalten haben und verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich bei der Kriminalpolizei zu melden.

Hinweis: Aus Rücksicht auf das Opfer und dessen Angehörige wird auf eine genauere Beschreibung des Tathergangs verzichtet. Betroffene von sexualisierter Gewalt finden Unterstützung unter anderem beim Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ unter 08000 116 016 oder unter www.hilfetelefon.de.
Fotos: © David Jahn

