In der vergangenen Nacht ereignete sich in Hellersdorf ein Verkehrsunfall während einer mutmaßlichen Trunkenheitsfahrt, bei dem der Feuerwehrkran zum Einsatz kam. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Der Straßenbahnverkehr war unterbrochen.
Gegen 1:45 Uhr wurden Anwohner der Zossener Straße durch Lärm auf dem Straßenbahngleis geweckt und alarmierten daraufhin die Berliner Feuerwehr und Polizei. Die BVG rückte mit Unimog und Turmwagen zur Unfallstelle aus.



Nach ersten Ermittlungen der Polizei verlor der Fahrer eines Mercedes in der Kurve der Zossener Straße in Richtung Landsberger Chaussee, auf Höhe der Luckenwalder Straße, die Kontrolle über sein Fahrzeug. Aufgrund überhöhter Geschwindigkeit schleuderte der Wagen über einen Bordstein ins Gleisbett der Straßenbahn. Dabei verlor das Auto zunächst einen Reifen, bevor die Felge in Einzelteile zerbrach. Das Fahrzeug kam nach etwa 35 Metern im Gleisbett zum Stillstand.



Die Polizei nahm den Fahrer in Gewahrsam, während die Feuerwehr mit einem Kran das Fahrzeug durch die Stromleitungen hindurch auf einen freien Parkplatz hob. Für die Dauer des Einsatzes war die Zossener Straße in beiden Richtungen gesperrt.





Nach dem Unfall wurde der Fahrer zur Blutabnahme gebracht. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest soll einen Wert von 1,9 Promille ergeben haben. Die Ermittlungen zu einer Trunkenheitsfahrt mit Verkehrsunfall hat die Berliner Polizei aufgenommen. Der Straßenbahnverkehr wurde gegen 3.15 Uhr wieder aufgenommen und die Straße freigegeben.
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Fotos: © Marzahn-Hellersdorf.com

