Am Donnerstag, dem 20. Oktober 2022, um 18:00 Uhr, beginnt die Veranstaltung des Bezirksmuseums im Rahmen einer 12-teiligen Reihe in Kooperation der Berliner Regionalmuseen und dem Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit von Januar bis Dezember 2022.

Sie gibt einen Überblick über Zwangsarbeit im Bezirk Marzahn-Hellersdorf und diskutiert über den Stand der Aufarbeitung und des Gedenkens.

Mit dem Gedenkort Kaulsdorfer Straße 90 besteht im Bezirk einer der ersten großen Berliner Erinnerungsorte an NS-Zwangsarbeit. Dieses Thema behandelt auch die Gedenkstätte Zwangslager Marzahn, weil viele Sinti und Roma, die in dem Lager interniert waren, für Berliner Betriebe arbeiten mussten. In der heutigen Heinrich-Grüber-Straße stehen noch Baracken des ehemaligen Lagers 55, was bislang kaum bekannt war. Hier ist perspektivisch eine Gedenktafel geplant.

Begrüßung und Überblicksvortrag – Dorothee Ifland, Leiterin des Bezirksmuseums Marzahn-Hellersdorf

Grußwort – Dr. Christine Glauning, Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit

Zwangsarbeit von Sinti und Roma – Dr. Thomas Thiele, Gedenkstätte Zwangslager Berlin-Marzahn

Gedenkorte im Bezirk – Ines Trautmann-Bednarz, Historikerin

Lager 55 und Moderation – Roland Borchers, Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Ort: Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf, Haus 1 Alt-Marzahn 51, Veranstaltungsraum

Achtung: Anmeldung erforderlich, begrenzte Teilnehmerinnen- und Teilnehmerzahl, der Eintritt ist frei.

T. 030 54790921 oder info@museum-marzahn-hellersdorf.de.

Weitere Informationen zur Kultur in Marzahn-Hellersdorf im Internet unter www.kultur-marzahn-hellersdorf.de.

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