Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Elektrokleinstfahrzeugen ist in Berlin im Jahr 2025 um rund 27 Prozent gestiegen. Das geht aus der Verkehrssicherheitslage der Polizei Berlin hervor, auf die sich eine Schriftliche Anfrage an den Senat bezieht (Drucksache 19/25537). Insgesamt wurden 1.378 Unfälle unter Beteiligung von E-Scootern erfasst.
Bei 135 dieser Unfälle standen die Fahrerinnen oder Fahrer unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln – in 123 Fällen davon waren sie auch die Hauptverursacher des Unfalls. Das entspricht knapp einem Zehntel aller registrierten Fälle.
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Als häufigste Ursachen nennt die Polizei die verkehrswidrige Nutzung von Fahrbahn oder anderen Straßenteilen, nicht angepasste Geschwindigkeit sowie Fehler beim Einfahren in den fließenden Verkehr. Eine Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen verweist zudem auf Alleinunfälle durch Kontrollverlust, etwa beim Handzeichen geben oder beim Überfahren von Bordsteinen.

Hauptgruppe: Erwachsene zwischen 25 und 44 Jahren
Die Auswertung nach Altersgruppen zeigt, dass Erwachsene zwischen 25 und 44 Jahren mit 382 unfallverursachenden Beteiligten die größte Gruppe stellen. Jugendliche unter 18 Jahren waren in 250 Fällen beteiligt – darunter 109 Kinder unter 15 Jahren. Senioren über 64 Jahre sind mit 66 Fällen die kleinste Gruppe.
Mehrfachbelegung: 142 Unfälle mit zwei Personen auf einem Roller
Besonders auffällig: In 152 der erfassten Unfälle waren mehrere Personen gleichzeitig auf einem einzigen Fahrzeug unterwegs – in 142 Fällen zu zweit, neunmal zu dritt, einmal sogar zu viert. Der Senat bewertet diese Praxis als erhebliches Fehlverhalten. Bauartbedingt seien E-Scooter ausschließlich für eine Person vorgesehen; mehrere Nutzende beeinträchtigten Fahrstabilität, Bremsweg und Reaktionsfähigkeit erheblich.

Präventionsprojekt soll berlinweit ausgeweitet werden
Als Gegenmaßnahme setzt die Polizei auf Aufklärung, vor allem an Schulen. Das Projekt „EyScooter Fair + Sicher“ der Polizeidirektion 3 (Ost), seit 2024 an Oberschulen im Einsatz, soll perspektivisch auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet werden. Neben E-Scooter-Simulatoren kommen dabei auch sogenannte Rauschbrillen zum Einsatz, die die Auswirkungen von Alkohol und Drogen auf die Fahrtüchtigkeit erfahrbar machen sollen. Ergänzend plant die Polizei weitere Schwerpunktkontrollen – abhängig von den verfügbaren personellen Ressourcen.
Quelle: Schriftliche Anfrage 19/25537, Abgeordnetenhaus Berlin, Antwort vom 27. März 2026
Foto(s): © Marzahn-Hellersdorf.com | facebook | Instagram 📲 Whatsapp-KANAL Marzahn-Hellersdorf LIVE 🗞️


Diese LeihE Scooter ganz und gar ab schaffen aus dem Stadtgebiet werden nur wild ab gestellt und bilden eine Gefahr für Ältere und Sehbehinderte Bürger. Andere Städte haben es uns doch vor gemacht z.B. Paris