Mit den steigenden Temperaturen beginnt in Berlin erneut die Saison des Eichenprozessionsspinners (EPS).
Das Pflanzenschutzamt der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt meldet jedoch eine vergleichsweise langsame Entwicklung des Schädlings – im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Befall bislang deutlich verzögert.
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Aktuell befinden sich die Larven je nach Standort im dritten Larvenstadium (L3), nachdem sie sich zum zweiten Mal gehäutet haben. Ab diesem Stadium bilden die Raupen ihre gefürchteten Brennhaare aus, die bei Menschen und Tieren Hautreizungen, Juckreiz, Augenreizungen sowie Atemwegsbeschwerden verursachen können. Tagsüber wandern die Larven zunehmend in die inneren und unteren Kronenbereiche der Eichen sowie an deren Stämme, wo sie ihre typischen Tagesnester anlegen.
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Das Pflanzenschutzamt führt seit Jahren ein stadtweites Monitoring zum Auftreten des EPS durch. Über seine Internetseite sowie Warnmeldungen werden öffentliche Einrichtungen, Fachbehörden und angemeldete Dienstleister regelmäßig über den aktuellen Entwicklungsstand informiert. Angesprochen sind insbesondere die Straßen- und Grünflächenämter, Natur- und Umweltämter der Berliner Bezirke sowie die Berliner Forsten.
Raupen und Nester nicht berühren
Das Amt empfiehlt dringend, Raupen und Nester nicht zu berühren und Warnhinweise in Parks, Grünanlagen und Wäldern zu beachten. Besonders alte Gespinstnester können auch nach Jahren noch gesundheitsschädliche Brennhaare enthalten.
Weitere Informationen sowie Hinweise zu Schutz- und Bekämpfungsmaßnahmen sind auf der Internetseite des Pflanzenschutzamtes Berlin abrufbar.






