Die männliche C-Jugend der SG AC/Eintracht Berlin krönte eine außergewöhnliche Saison mit Medaillenglanz – und das unter denkbar schwierigen Bedingungen.
Am vergangenen Samstag wurden die Nachwuchshandballer in ihrer Heimsporthalle an der Peter-Huchel-Straße – im Sportlermund liebevoll „Huchel-Dom“ genannt – für ihre Leistungen ausgezeichnet. Die Spieler erhielten eine Medaille für den dritten Platz in der Regionalliga Ostsee-Spree.
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Was diese Platzierung so bemerkenswert macht: Die Mannschaft war erst in dieser Saison aus der Oberliga aufgestiegen und traf in der Regionalliga auf eine völlig andere Kaliber von Gegnern. Auf dem Spielplan standen Klubs aus Mecklenburg-Vorpommern wie Rostock und Schwerin, aus Brandenburg wie Cottbus und Potsdam sowie Berliner Traditionsvereine wie die Füchse, Rudow und Narva – darunter zahlreiche Sportschulen mit deutlich professionelleren Strukturen und Trainingsinfrastruktur.
Genau hier liegt das Besondere dieser Geschichte: Als einzige Mannschaft der Liga mussten die Jungs ohne Harz-Training auskommen. Lediglich in Altlandsberg (Brandenburg) boten sich gelegentlich Gelegenheiten, mit harzbeschichtetem Ball zu trainieren – ansonsten Fehlanzeige. Trotzdem kämpfte sich das Team Spiel für Spiel nach oben und verdrängte dabei reihenweise Sportschulen aus den vorderen Tabellenrängen.
Trainer Mirco Bähr und Nils Rödel sowie die mitfiebernden Eltern erlebten einen Saisonabschluss, der lange in Erinnerung bleiben dürfte. Vom Aufstieg direkt auf Platz drei – aus dem Nichts auf das Podium.
Weitere Informationen: SG AC/Eintracht Berlin, Instagram, Facebook
Teamfoto: privat

