Der Spielplatz „Drachen und Nixen“ an der Zossener Straße in Hellersdorf ist seit Jahrzehnten ein beliebter Treffpunkt für Kinder aus der Nachbarschaft. Doch in die Jahre gekommen, wünschen sich viele Anwohner eine grundlegende Erneuerung.
Am heutigen Montagnachmittag (29. September) war es nun soweit: Zwischen 16 und 18 Uhr luden das Straßen- und Grünflächenamt, das Planungsbüro Belvedere Landschaftsarchitekten und das Quartiersmanagement Alte Hellersdorfer Straße zur Beteiligung ein – und zahlreiche Familien folgten der Einladung.

Stimmen aus der Nachbarschaft
Schon kurz nach Beginn versammelten sich Kinder mit bunten Klebepunkten vor den Stellwänden. Sie durften selbst abstimmen, welche Geräte unbedingt auf den neuen Spielplatz gehören sollen. „Eine Rutsche, die ganz hoch ist – wie ein Drache!“, rief die sechsjährige Amira und klebte entschlossen ihren Punkt auf ein Bild. Neben ihr wünschte sich ein Junge eine Kletterburg: „Damit wir auch bei Regen hoch klettern können.“






Auch Eltern brachten ihre Ideen ein. Frau Lehmann, die mit ihrem Sohn in der Nähe wohnt, betonte: „Uns ist wichtig, dass es mehr Sitzgelegenheiten für die Eltern gibt – und dass der Bereich sicherer wird. Die Steinmauer zur Straße macht mir schon länger Sorgen.“
Sicherheit und Sauberkeit im Fokus
Genau diese Steinmauer war ein zentrales Diskussionsthema unter den Eltern: Fachleute aus dem Bezirksamt werden sie auf Standsicherheit prüfen lassen. Wahrscheinlich werde sie zumindest teilweise zurückgebaut und durch einen sicheren Zaun ersetzt, damit Kinder nicht auf die befahrene Zossener Straße gelangen.



Auch das Thema Müll war präsent. „Die Mülleimer sollten unbedingt geschlossen sein, sonst reißen die Krähen alles wieder raus“, merkte ein älterer Anwohner an. Viele begrüßten zudem die Idee, Graffiti-Wände einzuplanen, damit Jugendliche legale Flächen für ihre Kreativität erhalten.


Ein Spielplatz für alle Generationen

Während Erwachsene Wünsche auf Plakaten notierten, ließen sich die Kinder von einem Seifenblasenkünstler begeistern. Riesige, schillernde Blasen stiegen in den Himmel – ein Bild, das die Leichtigkeit des Nachmittags einfing. „Das ist fast so schön wie ein neues Karussell!“, lachte ein Mädchen, bevor sie hinter einer der Blasen herrannte.



Das Planungsbüro Belvedere kündigte an, alle Vorschläge in einen Vorentwurf einzuarbeiten. Klar ist schon jetzt: Der Sandspielbereich mit der Wiese und den Fußballtoren bleibt bestehen, verändert wird vor allem der Kernspielplatz. Denkbar ist außerdem eine barrierefreie Querung über die Versorgungsrohre, die den Zugang vom Wuhlewanderweg erleichtern könnte.
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Zeitplan und Finanzierung
Für die Neugestaltung stehen 1,1 Millionen Euro aus dem Förderprogramm Sozialer Zusammenhalt bereit. Wenn alles nach Plan läuft, beginnen die Bauarbeiten im Juli 2026, die Fertigstellung wird etwa ein Jahr dauern.

Beteiligung geht weiter
Wer heute nicht dabei sein konnte, soll bald online mitreden dürfen: Über die Plattform mein.berlin.de werden weitere Abstimmungen möglich sein.
Der Nachmittag hat gezeigt: Das Interesse ist groß, die Erwartungen ebenso. „Das wird unser Platz“, fasste eine Mutter zusammen. „Und genau deshalb ist es gut, dass wir heute mitbestimmen konnten.“











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