Das Berliner Landgericht hat einen 29-jährigen polnischen Staatsbürger wegen zweifachen Mordes, vierfachen Mordversuchs und besonders schwerer Brandstiftung zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Zusätzlich muss er 120.000 Euro Schmerzensgeld an eines der überlebenden Opfer zahlen.
In der Nacht zum 28. September 2025 hatte der Angeklagte nach einem Streit mit einem Mitbewohner in einer Doppelhaushälfte am Hornetweg in Marzahn Feuer gelegt – aus Rache für eine Demütigung. In dem Haus lebten sieben polnische Monteure.
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Als die Flammen sich ausbreiteten, verließ der Täter das Gebäude, ohne die schlafenden Mitbewohner zu warnen. Vier Männer konnten sich schwer verletzt über ein Fenster im Obergeschoss retten. Zwei Männer im Alter von 23 und 38 Jahren kamen ums Leben.
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Die Staatsanwaltschaft hatte zusätzlich zur lebenslangen Strafe die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld beantragt, was eine Entlassung nach 15 Jahren nahezu ausgeschlossen hätte. Das Gericht folgte dem nicht: Die Tat sei einem spontanen Entschluss entsprungen, kein kalt geplanter Mord. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
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