Im Kreuzungsbereich Carola-Neher-Straße/John-Heartfield-Straße ist es gestern Nachmittag zu einem umfangreichen Polizeieinsatz gekommen. Auslöser war eine zerstörte Frontscheibe an einem Bagger, der auf einer angrenzenden Baustelle eines Schulneubaus steht. Erste Hinweise hatten zunächst auf mögliche Schüsse hingedeutet.
Wie die Pressestelle der Berliner Polizei am Nachmittag mitteilte, war die Scheibe des Baggers zerborsten. Im Laufe der Ermittlungen verdichteten sich Hinweise, dass Glaskugeln aus einer Zwille die Ursache gewesen sein könnten. Bestätigt ist diese Annahme bislang allerdings nicht.
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Für die Dauer der Maßnahmen riegelten die Einsatzkräfte den Bereich zwischen Maxie-Wander-Straße und Carola-Neher-Straße großräumig ab, betroffen war auch ein Abschnitt der John-Heartfield-Straße. Unterstützt wurde der Einsatz unter anderem durch die 25. Hundertschaft. Zeitweise war zudem das Haus John-Heartfield-Straße 36 abgesperrt.





Die Spurensuche führte die Beamten in ein nahegelegenes Wohnhaus, in dem zwei Wohnungen durchsucht wurden. Dabei stellte die Polizei eine Zwille sicher. Ob es sich bei dem Fund tatsächlich um das verwendete Tatmittel handelt, ist nach Polizeiangaben noch offen.
Die genaue Ursache für die Beschädigung der Baggerscheibe ist weiterhin Gegenstand kriminaltechnischer Untersuchungen. Spuren und mögliche Beweismittel werden derzeit ausgewertet, um den Tathergang zu klären.





Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Sachbeschädigung. Eine tatverdächtige Person konnte bislang nicht ermittelt werden, Festnahmen gab es nach Polizeiangaben nicht. Die Ermittlungen dauern an.
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