Ein Hauch von Nostalgie liegt über Köpenick, wenn am Samstag, den 13. September, die Tore des historischen Straßenbahnhofs in der Wendenschloßstraße 138 weit geöffnet werden. Die BVG lädt zum Tag des offenen Denkmals und nimmt die Besucher mit auf eine Zeitreise durch mehr als 100 Jahre Berliner Straßenbahngeschichte.
Schon beim Betreten des Geländes werden Erinnerungen wach – an die Zeiten, als die „Elektrische“ noch als modernstes Verkehrsmittel galt und die Schienenarbeiter mit ölverschmierten Händen dafür sorgten, dass die Stadt in Bewegung blieb. Zwischen alten Backsteinfassaden und historischen Fahrzeugen erzählt der Straßenbahnhof Köpenick selbst seine Geschichten – von 122 Jahren Alltag, Technik und Menschen, die hier den Takt der Hauptstadt mitbestimmt haben.
Von 10 bis 16 Uhr können Gäste an Führungen über das denkmalgeschützte Gelände teilnehmen und erfahren, wie sich Technik, Betrieb und Stadt verändert haben. Besonders reizvoll: Die Möglichkeit, in einem historischen Straßenbahnwagen Platz zu nehmen und die Atmosphäre vergangener Jahrzehnte hautnah zu erleben – eine kleine Fahrt wie ein Sprung zurück in die Zeit, als die Straßenbahn noch das unangefochtene Rückgrat des Berliner Nahverkehrs war.
👉 Tag des offenen Denkmals im Straßenbahnhof Köpenick
📍 Wendenschloßstraße 138, 12557 Berlin
📅 Samstag, 13. September
🕙 10 bis 16 Uhr
💛 Eintritt frei



Doch damit nicht genug: Unter dem Motto „Tram-Zeitreise erleben!“ bietet die BVG ein abwechslungsreiches Programm für alle Generationen. Und wer über den Tellerrand schauen möchte, darf sich auf ein ganz besonderes Highlight freuen – das Public-Viewing der Tram-WM, bei dem die Gäste live dabei sein können, wenn die weltbesten Straßenbahnfahrer ihr Können unter Beweis stellen.
Der Eintritt ist frei, das Erlebnis unbezahlbar – eine Einladung an alle, die Stadtgeschichte nicht nur lesen, sondern erleben wollen.

