Am heutigen Nachmittag kam es gegen 15:30 Uhr zu einem umfangreichen Wasserrohrbruch in der Altentreptower Straße am S+U Bahnhof Wuhletal. Das Unfallkrankenhaus Berlin musste die Notaufnahme vorübergehend schließen.
Polizei und Feuerwehr trafen schnell am Einsatzort ein und sperrten den Bereich um die Bruchstelle großräumig ab. Passanten, die zum Unfallkrankenhaus wollten, mussten einen Umweg in Kauf nehmen. Das austretende Wasser überflutete auch die angrenzende Grünanlage sowie den Verbindungsweg und den Wuhleweg. Techniker des Unfallkrankenhauses fuhren mit dem Dienstfahrrad zur Einsatzstelle, um die weitere Vorgehensweise mit der Polizei und Feuerwehr abzustimmen. Zudem ging der Trinkbrunnen der Berliner Wasserbetriebe aufgrund der Havarie bei Temperaturen von etwa 33°C außer Betrieb.







„Zwei Fahrzeuge des Entstördienstes aus Spandau trafen gegen 16:25 Uhr am Einsatzort ein und begannen umgehend mit den Havariearbeiten. Die Einsatzkräfte suchten zunächst nach den Schiebern, um den Wasserdruck wiederherzustellen und weitere Schäden zu vermeiden. Betroffen ist eine 500er Transportleitung“, teilt der Pressesprecher der Berliner Wasserbetriebe, Stephan Natz, auf Anfrage mit.
Das Unfallkrankenhaus Berlin (UKB) ist von dem Vorfall betroffen und musste die Notaufnahme vorübergehend schließen. Die Pressesprecherin des UKB, Angela Kijewski, bestätigte um 16:30 Uhr, dass der reguläre Betrieb erst wieder aufgenommen werden kann, wenn die Wasserversorgung vollständig wiederhergestellt ist.
Neben dem UKB sind auch mehrere angrenzende Gebäude ohne Wasser oder haben einen Druckabfall in den Leitungen festgestellt. Die Berliner Wasserbetriebe sind mit zwei Teams vor Ort, um die Situation zu klären. Die Lage wird fortlaufend überwacht, und der Schaden soll voraussichtlich noch in der Nacht behoben werden.
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