In der vergangenen Nacht kam es gleich in zwei Berliner Wachen der Freiwilligen Feuerwehr zu Einbrüchen. Während im Biesdorfer Gerätehaus nach aktuellem Kenntnisstand offenbar nichts entwendet wurde, mussten die Einsatzkräfte in Staaken einen erheblichen Verlust an Werkzeug und hydraulischen Arbeitsgeräten beklagen, teilen die Pressestellen der Berliner Feuerwehr und der Berliner Polizei mit.
Alarm in Alt-Biesdorf
Gegen 6:50 Uhr wurde die Polizei am Donnerstagmorgen zur Freiwilligen Feuerwehr Biesdorf in die Straße Alt-Biesdorf alarmiert. Auslöser war die Alarmanlage der Wache. Vor Ort stellte sich heraus, dass Unbekannte versucht hatten, in die Garage einzubrechen. Laut Adrian Wenzel, Pressesprecher der Berliner Feuerwehr, brachen die Täter das Gerätefach eines Löschfahrzeugs auf, sodass es vorübergehend außer Dienst gestellt werden musste. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurden zwar keine Geräte entwendet, allerdings wurden Schränke gewaltsam geöffnet. Ob persönliche Gegenstände einzelner Kameradinnen und Kameraden fehlen, muss noch überprüft werden.
Erst vor dreieinhalb Wochen – zu Weihnachten – war die Biesdorfer Wache Ziel eines Einbruchs geworden. Auch damals wurde nach Angaben der Feuerwehr nichts gestohlen, Marzahn-Hellersdorf LIVE berichtete darüber.
Werkzeugdiebstahl in Staaken
Deutlich gravierender scheinen die Folgen einer weiteren Tat in der Nacht zuvor in Staaken zu sein. Dort drangen Einbrecher in die Räume der Freiwilligen Feuerwehr ein und stahlen mehrere Werkzeuge sowie hydraulische Arbeitsgeräte, sogenannte Lukas-Geräte. Diese kommen bei Verkehrsunfällen oder anderen Rettungseinsätzen zum Einsatz und sind für die Feuerwehr von entscheidender Bedeutung.
Polizei ermittelt
Mit den weiteren Ermittlungen ist das Einbruchskommissariat der Polizeidirektion 3 (Ost) beauftragt. Die Kriminaltechnik sicherte sowohl in Biesdorf als auch in Staaken Spuren. Bislang lässt sich nur vermuten, ob ein Zusammenhang zwischen den Taten besteht.
Die Freiwillige Feuerwehr in beiden Ortsteilen hofft, dass die oder der Täter zeitnah ermittelt wird und die gestohlenen Geräte in Staaken ersetzt werden können. Gerade hydraulische Rettungsgeräte sind für die schnelle und professionelle Hilfe bei Unfällen essenziell.
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