Zwischen Wohnsiedlungen, Baustellen und Parkplätzen zeigte sich am Sonntag erneut, wie hartnäckig das Müllproblem im Bezirk ist, wie die ehrenamtliche Müllsammelinitiative „Clean up MaHe“ auf ihrer Webseite berichten.
Bei der aktuellen Aktion von Clean up MaHe teilten sich die Helferinnen und Helfer in zwei Gruppen auf: Während eine Gruppe im Bereich des Teterower Rings bis zur Tollensestraße aktiv war, nahm sich die andere die bekannten Brennpunkte am Cecilienplatz und den Parkplätzen an der Ludwigsluster Straße vor.





Im Teterower Ring stießen die Freiwilligen nicht nur auf alltäglichen Kleinmüll wie Verpackungen, Kippen oder Glasflaschen, sondern auch auf schwerwiegendere Funde: eine Autobatterie, Karosserieteile, Bremsscheiben, Kanister, Autoreifen sowie zahlreiche Werbezettel von dubiosen Autoankäufern. Auffällig war zudem der Müll, der durch eine angrenzende Baustelle entsteht – ein Ärgernis, das auch Anwohner in Gesprächen deutlich machten.





Am Cecilienplatz offenbarte sich ein gewohntes Bild: illegale Sperrmüllablagerungen blockierten die Einfahrt zur Lieferantenrampe an der bekannten Ruine. Couchteile, Betten, Bretter, Malerzubehör – alles auf die gesamte Fläche verteilt. Auch an der Ruine neben Cecilienplatz 12 lagen weiterhin eine Couch, ein Kühlschrank und Mülltonnen, obwohl der Sperrmüll bereits mehrfach gemeldet wurde. Auf den Parkplätzen an der Ludwigsluster Straße fanden die Freiwilligen zudem Bekleidung, alte Lampen und Flaschen. In der Ernst-Bloch-Straße entdeckten sie sogar einen massiven Holztisch, der nur mit zwei Personen zu bewegen war.
Wie schon bei der Sommersause beschlossen, sammelte Clean up MaHe diesmal alle Glasflaschen separat, um sie direkt in den Container zu werfen und so dem Wertstoffkreislauf zurückzuführen – ein kleiner, aber wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeit.
Mit dabei waren diesmal: Daniel, Stefan, Jürgen, René I, René II, Chris, Ramon und Janina. Sie machten einmal mehr sichtbar, dass ehrenamtliches Engagement im Bezirk wirkt – auch wenn die Vermüllung ein Dauerthema bleibt.
👉 Fazit: Die Müllsammelaktion in Kaulsdorf-Nord hat gezeigt, wie dringend weitere Maßnahmen von Eigentümern, Bezirk und Anwohnern nötig sind, um nachhaltige Verbesserungen zu erreichen. Clean up MaHe wird weiter dranbleiben.
Fotos: Mit freundlicher Genehmigung © Clean up MaHe
Kontakt: Clean up MaHe
E-Mail: newsletter@cleanup-mahe.de
Website: www.cleanup-mahe.de
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