Ein schwerer Straßenbahnunfall hat am Dienstagmorgen in Berlin Neu-Hohenschönhausen für erhebliche Störungen im Nahverkehr gesorgt und mehrere Menschen verletzt.
Der Unfall ereignete sich gegen 9:40 Uhr. Seitdem laufen Einsatz- und Bergungsarbeiten unter Hochdruck.
Was ist passiert?
Gegen 9:40 Uhr kam es in Neu-Hohenschönhausen zu einem Straßenbahnunfall. Die Einsatzkräfte reagierten schnell, auch die BVG war mit zahlreichen Fachleuten vor Ort. Laut Informationen der Rettungskräfte gibt es Verletzte, um die sich sowohl vor Ort als auch im Krankenhaus gekümmert wird.
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Bergung erfordert schweres Gerät
Die BVG bereitet gemeinsam mit externen Fachfirmen und dem Technischen Hilfswerk (THW) die Bergung der Straßenbahn vor. Sobald die Unfallstelle durch die Polizei freigegeben wird, beginnen die vorbereitenden Arbeiten – darunter der Abbau der beschädigten Oberleitungsanlagen und Maste.
Für die Bergung des Fahrzeugs wird auch schweres Gerät erforderlich sein. Die BVG geht aktuell davon aus, dass die Bergungs- und Instandsetzungsarbeiten mindestens 48 Stunden in Anspruch nehmen werden.
Bürgermeister Wegner besucht Unfallstelle
Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner hat sich am Nachmittag gemeinsam mit BVG-Vorstandsvorsitzendem Henrik Falk persönlich an der Unfallstelle ein Bild von der Lage gemacht und stand vor Ort im Austausch mit Experten des THW sowie den Einsatz- und Fachkräften der BVG.
BVG-Chef Henrik Falk erklärte: „Unsere Gedanken sind weiterhin bei den Verletzten und ihren Angehörigen. Gleichzeitig arbeiten die Einsatzkräfte, das THW und unsere Fachleute mit Hochdruck daran, die Voraussetzungen für eine sichere Bergung der Straßenbahn zu schaffen. Wir werden weiterhin alles daransetzen, die Unfallursache aufzuklären und den Betrieb so schnell wie möglich wiederherzustellen.“
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Tram M5 und M17: Ersatzverkehr eingerichtet
Für die unterbrochenen Tram-Linien M5 und M17 ist ein Schienenersatzverkehr eingerichtet, der bis auf Weiteres bestehen bleibt. Fahrgäste müssen im betroffenen Abschnitt auf Busse umsteigen und sollten mit deutlichen Fahrzeitverlängerungen rechnen.
Die BVG informiert über weitere Entwicklungen auf ihrer Webseite unter bvg.de.
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