Die Deutsche Telekom hat beim Glasfaserausbau in Berlin einen bedeutenden Meilenstein erreicht – und das früher als erwartet: Rund eine Million Haushalte in der Hauptstadt können inzwischen einen Glasfaser-Anschluss bis ins Haus oder in die Wohnung erhalten. Dieses Ziel war ursprünglich erst für Ende 2026 vorgesehen.
Für die Bewohnerinnen und Bewohner von Marzahn-Hellersdorf ist dabei eine konkrete Zahl besonders relevant: Im laufenden Ausbauprogramm 2026 entfallen auf den Bezirk 23.000 neue Hausanschlüsse – damit zählt Marzahn-Hellersdorf zu den drei Ausbau-Schwerpunkten Berlins, zusammen mit Charlottenburg-Wilmersdorf (31.000) und Mitte (19.000). Hellersdorf ist zudem namentlich als einer der Ortsteile aufgeführt, die in diesem Jahr besonders vom Ausbau profitieren werden.
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Gigantisches Bauprojekt in der ganzen Stadt
Seit dem Start des großflächigen Ausbaus im Jahr 2021 haben Bautrupps in mehr als 220 Gebieten in allen Berliner Bezirken gearbeitet und dabei über 2.900 Kilometer Glasfaserkabel verlegt – das entspricht fast der doppelten Luftlinie von Berlin nach Barcelona. Berlin ist damit das bundesweit größte Glasfaser-Ausbauprojekt der Telekom.

Allein im Ausbauprogramm 2026 sind berlinweit weitere 250.000 Haushalte vorgesehen. Das langfristige Ziel ist klar formuliert: Bis 2030 will die Telekom insgesamt zwei Millionen Haushalte, Schulen und Unternehmen in der Hauptstadt mit Glasfaser versorgen.
Berlins Wirtschaftssenatorin zeigt sich begeistert
Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey sprach von einem „Turbo-Modus“ beim Glasfaserausbau und bezeichnete den Meilenstein als wichtigen Schritt auf dem Weg zur Gigabit-Hauptstadt. Ihr Ziel: eine vollständige Glasfaserabdeckung in Berlin bis 2028.
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Telekom-Vorstand Rodrigo Diehl betonte, wie sehr das Projekt von der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Berliner Verwaltung profitiert habe – und wandte sich direkt an Mieterinnen und Mieter: Er empfahl, sich jetzt Glasfaser in die Wohnung legen zu lassen und das Gespräch mit Vermietern zu suchen.
Was bedeutet das konkret für MaHe-Haushalte?
Wer in Marzahn-Hellersdorf wohnt und bislang noch keinen Glasfaser-Anschluss hat, sollte jetzt aktiv werden. Nach der Erschließung eines Gebäudes können Anschlüsse in kürzester Zeit aktiviert werden, ohne erneute Bauarbeiten – Voraussetzung ist die Zustimmung von Eigentümern oder Hausverwaltungen.

Technisch lohnt sich der Wechsel: Mit einem Glasfaser-Anschluss sind Bandbreiten von bis zu 2 Gigabit pro Sekunde möglich, was stabiles paralleles Arbeiten, Lernen, Streaming und Gaming für mehrere Personen gleichzeitig ermöglicht. Die Telekom betont zudem, dass Glasfaser-Tarife nicht zwingend teurer sind als herkömmliche DSL-Verträge – es gebe auch günstige Einsteiger-Tarife.
Ob die eigene Adresse im Ausbaugebiet liegt, lässt sich unter www.telekom.de/berlin prüfen.
Foto(s): © Marzahn-Hellersdorf.com | facebook | Instagram 📲 Whatsapp-KANAL Marzahn-Hellersdorf LIVE 🗞️



