Ein tragischer Arbeitsunfall ereignete sich am Donnerstagvormittag im Gleisbereich der S-Bahn in Marzahn. Eine durchgeführte Reanimation war nicht erfolgreich.


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Gegen 10.20 Uhr wurden die Rettungskräfte der Feuerwehr und Polizei am Donnerstag zum Marzahner Knoten (Brücke Landsberger Allee) alarmiert. Mitarbeiter einer Firma für Grünanlagenpflege hatten zuvor auf sich und ihre Situation aufmerksam gemacht. Fahrgäste alarmierten daraufhin die Rettungskräfte zur Unfallstelle zwischen den S-Bahnhöfen Poelchaustraße und Marzahn. Aktuellen Informationen zufolge wurde ein 32-jähriger Mitarbeiter einer Firma für Grünanlagenpflege von einer herannahenden S-Bahn der Linie S7, die Richtung Ahrensfelde fuhr, erfasst.

Fotos: © Marzahn-Hellersdorf.com

Die Rettungskräfte versuchten die verunglückte Person ins Leben zurück zuholen, was jedoch nicht gelang. Der Verstorbene wurde geborgen. Die Zugänglichkeit zur Einsatzstelle gestaltete sich für die Rettungskräfte schwierig. Der S-Bahnverkehr war für rund zwei Stunden unterbrochen. Die Rettungskräfte rückten mit mehreren Rettungswagen an und sichteten rund 110 Fahrgäste der S-Bahn. Eine Person wurde vor Ort im Rettungswagen behandelt und konnte anschließend wieder entlassen werden. Der Triebfahrzeugführer wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

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Sechs Rettungswagen, Notarzt, Feuerwehr, DB-Notfallmanager und Polizei waren am Einsatz beteiligt. Die Polizei und das Landesamt für Arbeitsschutz hat die Ermittlungen zu diesem tragischen Ereignis aufgenommen. Insbesondere das Landesamt für Arbeitsschutz muss klären, warum dort Arbeiten am Gleis ohne Sicherungsposten stattgefunden haben und welche Umstände zu diesem tragischen Arbeitsunfall geführt haben.

Redaktionelle Mitarbeit: John Boutin – (Hauptstadtreporter Berlin-DOKU)



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