Polizeikräfte der Polizei Berlin unterstützten gestern früh Einsatzkräfte der Bundespolizei in Alt-Hohenschönhausen. Gegen 4.30 Uhr bemerkten Einsatzkräfte der Kriminalpolizei der Polizeidirektion 3 eine Polizistin und zwei Polizisten der Bundespolizei an der Kreuzung Malchower Weg/Wartenberger Straße, die gerade ein Auto und dessen Insassen überprüften. Die Bundespolizisten stellten den Wagen vorher im Stadtteil Karlshorst fest und überprüften das Kennzeichen. Die Nachfrage dazu ergab, dass der Renault in der Nacht zum 16. Januar gestohlen worden war. Gemeinsam nahmen sie die fünf Insassen, eine 22-jährige Frau und vier Männer im Alter von 32, 38, 40 und 42 Jahren, fest und legten ihnen Handfesseln an. Bei der Durchsuchung der 22-jährigen Fahrerin fanden die Beamtinnen und Beamten in deren Handtasche eine Schreckschusswaffe und weiterhin eine kleine Menge Drogen. Zudem gab die Tatverdächtige an, keinen Führschein zu besitzen. Bei dem 32-Jährigen fanden sie einen veränderten pyrotechnischen Gegenstand, bei dem 38-Jährigen und dem 42-Jährigen ebenfalls eine kleine Menge Drogen sowie bei dem 40-Jährigen eine Platzpatrone. Im Inneren des Fahrzeugs lagen drei Beile und im Kofferraum ein Koffer, in dem sich eine scharfe Granate befand. Angeforderte Spezialisten des Kriminaltechnischen Instituts sicherten den Gegenstand und transportierten ihn zum Sprengplatz Grunewald. Weitere Einsatzkräfte transportierten alle fünf, deutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehenden Tatverdächtigen, in ein Polizeigewahrsam. Dort wurden sie nach einer jeweiligen Blutentnahme der Kriminalpolizei der Polizeidirektion 3 überstellt. Die Ermittlungen, unter anderen wegen des Verdachts des Diebstahls eines Kraftfahrzeuges, des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln, Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, und eines Verstoßes gegen das Waffen- und Kriegswaffenkontrollgesetz, dauern an.
2. Februar 2021
Fünf auf einen Streich – Bundespolizei unterstützt – Lichtenberg
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