Das landeseigene Wohnungsunternehmen degewo hat Richtfest für sein Neubauprojekt an der Marzahner Promenade 7 gefeiert.
Auf einem rund 9.800 Quadratmeter großen Grundstück entstehen zwei achtgeschossige Wohngebäude, die durch einen eingeschossigen Baukörper verbunden sind. Insgesamt umfasst das Vorhaben 140 Mietwohnungen sowie drei Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss.
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Die Wohnungen bieten Grundrisse von einem bis vier Zimmern mit Wohnflächen zwischen etwa 40 und 97 Quadratmetern.
Besonderes Augenmerk legt degewo auf soziale Durchmischung: Rund die Hälfte der Einheiten wird öffentlich gefördert, 79 Wohnungen sind barrierefrei geplant. Die Einstiegsmiete für geförderte Wohnungen liegt bei 7,00 Euro nettokalt pro Quadratmeter. Alle Wohnungen verfügen über einen Balkon oder eine Freifläche.

Das Neubauvorhaben erfüllt den Effizienzhaus-40-Standard. Geplant sind unter anderem Gründächer und Retentionsflächen, umweltfreundliche Wärmeversorgung sowie energieeffiziente Gebäudetechnik.
Pascal Atzert, Vorstandsmitglied von degewo, erklärte beim Richtfest: „Mit diesem Bauvorhaben setzen wir ein klares Zeichen für Marzahn – unseren größten Kiez. Wir schaffen ein bezahlbares Zuhause für viele Berlinerinnen und Berliner.“
Die drei Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss sollen laut degewo zur Belebung des Quartiers beitragen, unter anderem für Gastronomie und soziale Angebote. Das Projekt liegt in unmittelbarer Nähe zum S-Bahnhof Marzahn und zum Einkaufszentrum Eastgate und ist Teil der langfristigen Quartiersentwicklung entlang der Marzahner Promenade. Anwohnerinnen und Anwohner wurden nach Unternehmensangaben frühzeitig in die Planung einbezogen.

Der Baustart erfolgte im Frühjahr 2025, die Fertigstellung ist für das zweite Quartal 2027 vorgesehen.
Titelbild: Richtfest des degewo-Neubaus auf der Marzahner Promenade 7 in Berlin Marzahn-Hellersdorf © degewo


