In Berlin gibt es mehr als 240 öffentliche Trinkbrunnen, an denen Passantinnen und Passanten kostenloses Wasser erhalten. Die „Kühle-Orte-Karte„ zeigt zudem, wo man sich in der Stadt abkühlen kann – darunter Parks, Badestellen, Bibliotheken und kühle Räume.
Der Deutsche Wetterdienst hat für den Bezirk eine amtliche Warnung vor starker Hitze von Freitag, 26. Juni, 11 Uhr, bis Samstag, 27. Juni, 11 Uhr ausgegeben. Für Samstagnachmittag zwischen 11 und 19 Uhr gilt zusätzlich eine Warnung vor extremer Hitze. Heute ist der dritte Tag der Warnsituation in Folge. Besonders betroffen sind ältere und pflegebedürftige Menschen. Aufgrund verringerter nächtlicher Abkühlung ist die Belastung im dicht bebauten Stadtgebiet erhöht.
34 Grad Außentemperatur, pralle Sonne, kurz in den Supermarkt – und der Hund wartet im Auto. Was viele Halter für harmlos halten, kann innerhalb weniger Minuten tödlich enden.
In einem in der Sonne geparkten Fahrzeug steigt die Innentemperatur extrem schnell an. Bei 34 Grad Außentemperatur erreicht der Fahrzeuginnenraum bereits nach zehn Minuten rund 49 Grad. Nach 20 Minuten sind es etwa 56 Grad, nach 30 Minuten bereits über 60 Grad. Nach einer Stunde können im Wageninneren Temperaturen von 70 Grad und mehr gemessen werden. Gekippte Fenster bremsen diesen Anstieg kaum.
Hunde können nicht schwitzen. Sie regulieren ihre Körpertemperatur fast ausschließlich durch Hecheln, was in heißer, stehender Luft nahezu wirkungslos ist. Ab einer Körpertemperatur von 41 Grad droht ein Hitzschlag, ab 43 Grad kann es zum Organversagen kommen. Der Tod kann bereits nach 15 bis 30 Minuten eintreten.
Erste Anzeichen eines Hitzschlags sind starkes Hecheln, Speichelfluss, gerötete Schleimhäute, Taumeln und Bewusstlosigkeit. Wer einen Hund in einem überhitzten Fahrzeug vorfindet, sollte sofort die Feuerwehr oder Polizei rufen. Das Tier ist umgehend in den Schatten zu bringen, behutsam mit lauwarmem Wasser zu kühlen und tierärztlich versorgen zu lassen.
Hunde gehören bei Hitze nicht ins Auto – auch nicht für kurze Zeit.
Wegen Bauarbeiten verkehrt die S5 zwischen Mahlsdorf und Friedrichsfelde Ost in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (ca. 22 bis 1:30 Uhr) nur im 20-Minuten-Takt.
Heute Vormittag kollidierten im Kreuzungsbereich Märkische Allee/Marzahner Promenade eine Straßenbahn und ein Pkw.
Zwei leichtverletzte Personen – offenbar Fahrgäste der Tram – wurden an der Unfallstelle versorgt; aus dem Pkw wurde niemand verletzt. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle. Der Unfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
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