Anwohnerinnen und Anwohner haben das Bezirksamt auf einen besorgniserregenden Zustand in der Marzahner Chaussee 50 aufmerksam gemacht: Das dort befindliche Grundstück mit verfallenen Gebäuden wird offenbar unbefugt genutzt. Wie aus einer Mitteilung an das Bezirksamt hervorgeht, wurden die Gebäude aufgebrochen und werden seitdem widerrechtlich betreten.
Die Hinweise erreichten das Amt im Rahmen eines Kieztermins, bei dem Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, Probleme im Stadtteil direkt an Verantwortliche heranzutragen. Solche Formate sind ein wichtiges Instrument der Bürgerbeteiligung, damit Missstände nicht unbemerkt bleiben.
Das Bezirksamt reagierte nach eigenen Angaben umgehend: Die zuständige Stelle wurde eingeschaltet und der Eigentümer des Grundstücks formell aufgefordert, für eine ausreichende Sicherung des Geländes zu sorgen. Darüber hinaus laufen derzeit weitere ordnungsbehördliche Maßnahmen, deren genaue Art zunächst nicht mitgeteilt wurde.
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Verfallene Gebäude, die ungesichert zugänglich sind, stellen nicht nur eine potenzielle Gefahr für unbefugt eindringende Personen dar, sondern können auch als Aufenthaltsort für Personen ohne festen Wohnsitz genutzt werden oder zum Anlaufpunkt für Vandalismus und andere Ordnungswidrigkeiten werden. Eine mangelnde Verkehrssicherung liegt im Verantwortungsbereich des jeweiligen Grundstückseigentümers und kann ordnungsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Das Bezirksamt bedankte sich in seiner Mitteilung ausdrücklich bei den Anwohnerinnen und Anwohnern für die Hinweise, wie der Abgeordnete Johannes Martin mitteilt. Wie es mit dem Grundstück weitergeht und ob der Eigentümer der Aufforderung zur Sicherung nachkommt, bleibt abzuwarten.
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