Die Kreuzung Hultschiner Damm / Akazienallee / Bergedorfer Straße bleibt eine Unfallhäufungsstelle. Das geht aus einer Antwort der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt auf eine Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Stefan Ziller (Grüne) hervor. Der Grünen-Politiker hatte nach dem aktuellen Unfallgeschehen an dem Knotenpunkt gefragt. Anlass war ein Unfall am 20. Mai 2026, bei dem eine Radfahrerin von einem Auto verletzt worden war.
In ihrer Antwort vom 22. Juni bestätigt die Senatsverwaltung, dass der Knotenpunkt in der stadtweiten Rangliste der Unfallhäufungsstellen der vergangenen drei Jahre Platz 468 belege. Es bestehe Bedarf, die Verkehrssicherheit dort zu erhöhen, heißt es in dem Schreiben, das in Vertretung von Arne Herz unterzeichnet ist.
Radverkehrsführung soll verbessert werden
Bezirk und Senat stimmten derzeit eine Planung ab, um die Führung des Radverkehrs an der Kreuzung zu verbessern. Ein Umbau gestalte sich aufgrund der örtlichen Verhältnisse, darunter die Lage unterirdischer Leitungen, jedoch so komplex, dass noch kein abschließendes Ergebnis vorliege. Zusätzlich verfolge das Bezirksamt weiterhin das Ziel, parallel zum Hultschiner Damm eine Fahrradstraße einzurichten, um dem Radverkehr eine verkehrsberuhigte Alternative zu bieten.
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Keine Ampel ohne Verlegung der Bergedorfer Straße
Klar erteilt die Senatsverwaltung Hoffnungen auf eine Ampelanlage an dem Knotenpunkt eine Absage. Ohne signifikante Veränderung des Knotenpunkts seien weder eine Lichtzeichenanlage noch andere größere bauliche Maßnahmen möglich. Voraussetzung dafür wäre, dass die Bergedorfer Straße in ihrer Lage verändert werde, um einen direkten Bezug zur Akazienallee und zum Hultschiner Damm herzustellen. Eine solche Umgestaltung sei jedoch aufgrund der Eigentumsverhältnisse der betroffenen Grundstücke absehbar nicht realistisch.
Bezirk und Senat reagieren damit auf einen Bericht des Bezirksamtes vor der Bezirksverordnetenversammlung vom 13. November 2024, der auf einen BVV-Beschluss vom 18. Januar 2024 zurückging. Dieser hatte eine Ampelanlage an der Kreuzung gefordert, um die Aufmerksamkeit auf den gegenläufigen Radweg zu erhöhen.
Kein Ausbau der Akazienallee geplant
Für den fahrradgerechten Ausbau der Akazienallee insgesamt gibt es der Antwort zufolge derzeit keine Planung. Auf die Frage nach einem möglichen Zeitplan verweist die Senatsverwaltung entsprechend darauf, dass es kein Vorhaben gebe, zu dem ein Zeitplan genannt werden könnte.
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