Der Neubau der Landsberger Allee zwischen der Allee der Kosmonauten und dem Kiebitzgrund in Marzahn verzögert sich weiter. Das geht aus der Antwort des Senats auf eine Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Kristian Ronneburg hervor.
Wie das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf mitteilte, befinde sich das Vorhaben derzeit noch in der Planungsphase. Wichtige Teilaspekte, insbesondere zur Entwässerung sowie zur Führung des Fuß- und Radverkehrs und der geplanten Verkehrsanlagen, seien noch nicht abschließend abgestimmt und bedürften weiterer planerischer Klärungen. Zudem sei es krankheitsbedingt zu Verzögerungen im Planungsprozess gekommen, der jedoch bereits wieder aufgenommen worden sei. Eine belastbare Zeitschiene für die Gesamtmaßnahme könne derzeit nicht benannt werden.
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Zur Verkehrsführung während der Bauzeit teilte das Bezirksamt mit, eine Umleitung des Kraftverkehrs sei nicht vorgesehen. Analog zu bereits umgesetzten Maßnahmen im Bereich der Landsberger Brücken solle eine einspurige Verkehrsführung je Fahrtrichtung auf einer Fahrbahnseite eingerichtet werden, wodurch der Verkehrsfluss grundsätzlich aufrechterhalten werden könne, ohne dass eine gesonderte Umleitung nötig werde. Die konkrete Führung des Rad- und Fußverkehrs stehe dagegen noch nicht fest, ein detailliertes Verkehrskonzept werde erst im weiteren Planungsverlauf erarbeitet. Auch zu möglichen Anpassungen beim ÖPNV, etwa Umleitungen oder Ersatzverkehr, liege noch keine detaillierte Planung vor. Man sei jedoch bemüht, die Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr möglichst gering zu halten.
Im Zuge des Neubaus sollen die Verkehrsanlagen für Rad-, Fuß- und öffentlichen Verkehr je nach Möglichkeiten des Straßenquerschnitts nach den aktuellen gesetzlichen Vorgaben und Richtlinien ausgebaut werden, was nach Angaben des Bezirksamts zu einer Verbesserung des öffentlichen Verkehrs führen solle.
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Zum Einsatz eines lärmoptimierten Asphaltbelags erklärte das Bezirksamt, hierzu liege derzeit keine konkrete Planung vor. Neue Asphaltdeckschichten wiesen grundsätzlich bereits eine lärmmindernde Wirkung auf. Ob darüber hinausgehende lärmmindernde Maßnahmen erforderlich und sinnvoll seien, müsse im weiteren Planungsverlauf noch geprüft werden. In der aktuellen Planungsphase sei dieser Aspekt noch nicht entscheidungsrelevant gewesen.
Die Antwort des Senats datiert vom 3. Juli 2026 und wurde von Arne Herz für die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt unterzeichnet.
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