Einst ein mächtiges Soziales Netzwerk „Made in Germany“ mit rund 16 Millionen Nutzern werden die VZ-Netzwerke endgültig zum 31. März 2022 schließen. Ein Comeback im Jahr 2020 floppte.

Ein wahrer ehemaliger Facebook-Konkurrent wird am Montsende schließen – StudiVZ (2005), SchülerVZ (2007) und MeinVZ (2008) werden nach 17 Jahren die verbleibenden Seiten vom Netz nehmen. Ganz bekannt war das grüßen und kuscheln = gruscheln in dem Netzwerk, in dem man den Kontakt zu Freunden halten konnte, Privatnachrichten schreiben und sich verabreden konnte. Gründer der VZ-Netzwerke waren Ehssan Dariani und Dennis Bemman im Jahr 2005. Nur zwei Jahre später verkauften die beiden Gründer ihr Portal für 85 Millionen Euro an den Holtzbrinck-Verlag. Im ersten Quartal 2008 hatte StudiVZ satte 5,5 Millionen Nutzer. Im Jahr 2012 verkaufte Holtzbrinck die VZ-Netzwerke wieder. Seitdem sind ist das Projekt nicht mehr richtig auf die Beine gekommen. Nutzer wechselten in Scharren zum Konkurrenten Facebook.

Einige andere ehemalige Netzwerke sind ebenfalls dem Internetgiganten Facebook zum Opfer gefallen: „Wer kennt wen“ 2010 mit noch 163 Mio Nutzern, 2013 nur noch 23 Mio Nutzer. Außerdem: „Die Lokalisten„, 2010 mit 2 Mio Nutzer, 2016 wurde Lokalisten geschlossen.

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