Marzahn-Hellersdorf

Neuer Artenschutzfachbeitrag ebnet den Weg für das geplante Kombibad in Marzahn-Hellersdorf

Ein wichtiger Schritt zur Entwicklung des neuen Kombibades in Berlin wurde mit der Fertigstellung des Artenschutzfachbeitrags für den Bebauungsplan 10-118 „Kombibad“ erreicht. Der Bericht, erarbeitet von Buchholz und Partner GmbH, zielt darauf ab, die Erfordernisse des Bundesnaturschutzgesetzes im Rahmen der weiteren Planungsphasen zu berücksichtigen.

Das Untersuchungsgebiet, abgestimmt mit der Unteren Naturschutzbehörde, wurde intensiv auf das Vorkommen verschiedener Artengruppen sowie auf bedrohte Pflanzenarten untersucht, die auf der Roten Liste oder im Berliner Florenschutz stehen. Besondere Aufmerksamkeit erhielt dabei der Hasenpfuhl und der umliegende Gehölzsaum sowie vier naturnahe temporäre Kleingewässer am Jelena-Šantić-Friedenspark.

Trotz der sorgfältigen Biotopkartierung konnten während der Ortsbegehungen keine bedrohten Tier- oder Pflanzenarten festgestellt werden, was den Weg für die weitere Planung des Badezentrums freimacht. „Die Ergebnisse des Artenschutzfachbeitrags bestätigen, dass die Planungen für das Kombibad ohne negative Auswirkungen auf lokale gefährdete Arten fortgesetzt werden können“, erklärt ein Sprecher der Planungsbehörde.

Die Entwicklung des Kombibades, das sportliche und rekreative Möglichkeiten bieten soll, kann nun mit einem klaren Verständnis der ökologischen Bedingungen und Anforderungen weitergeführt werden. Die Behörden betonen die Bedeutung der fortlaufenden Überwachung und Anpassung der Bauplanung, um den Naturschutz in Marzahn-Hellersdorf weiterhin zu gewährleisten.

Titelbild © Marzahn-Hellersdorf.com

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