In Marzahn kam es heute Morgen zu einem Wasserrohrbruch in einem Mehrfamilienhaus in der Niemegker Straße. Die Folge: Wasserausfall für mehrere Hundert Mietparteien in der betroffenen Straße sowie Druckabfall in den benachbarten Straßenzügen. Die Berliner Feuerwehr 🚒 ist mit dem Entstördienst der Berliner Wasserbetriebe im Havarieeinsatz.
Die ersten Anrufe 📞 gingen heute um 6.50 Uhr bei den Berliner Wasserbetrieben ein: Mieter meldeten entweder kein Wasser oder Druckabfall in der benannten Umgebung. Die Berliner Wasserbetriebe haben sofort einen Techniker rausgeschickt, der sich die Druckerhöhungsstationen in der Umgebung angeschaut hat, aber keinen Fehler finden konnte.

Eine gute halbe Stunde später meldeten sich bereits unzählige Mieter bei der Wohnungsbaugesellschaft Degewo, die für die betroffenen Mehrfamilienhäuser zuständig ist. Die Freiwillige Feuerwehr Wartenberg/Malchow 🚒 rückte aus, um die Lage der Häuser Niemegker Straße 9–15 zu erkunden. In den Häusern stand das Wasser bereits mehrere Zentimeter hoch und lief weiter nach. Außerdem war der hauseigene Notdienst vor Ort. Mit Hilfe einer Pumpe haben die ehrenamtlichen Feuerwehrleute Wasser aus dem Keller gepumpt.

Eintreffende Mitarbeiter der Berliner Wasserbetriebe schieberten zwischen den benannten Hausnummern das Wasser ab, was dazu führte, dass das Wasser im Keller nicht weiter nachlief. Anschließend machten sich die Entstörer der Wasserbetriebe auf die Suche nach dem Leck, wie der Pressesprecher der Berliner Wasserbetriebe, Stephan Natz, auf Anfrage mitteilte. Gefunden wurde eine zerstörte Trinkwasserleitung, ein sogenanntes Faserzementrohr, im Keller der Hausnummer 11. 🚧



Das Problem wiegt allerdings schwerer, wie der Pressesprecher der Berliner Wasserbetriebe ergänzt: Für heutige Zeiten ist es unüblich, Versorgungsleitungen unter Häusern zu verlegen; in der Regel führen diese unter Straßen und Wegen. Hier sind die Berliner Wasserbetriebe und die Degewo in der Klärungsphase, wie weiter verfahren wird.
🔧 Aktuelle Informationen zum Stand am Samstagvormittag 🔧
Die Hausnummern 9–15, außer 11, werden zeitnah wieder regulär mit Trinkwasser versorgt werden können. Die Herstellung der Wasserversorgung für diese Aufgänge sollte zeitnah abgeschlossen sein, außerdem wird in allen umliegenden Straßen das Wasser wieder regulär fließen – ohne Druckabfall! Die Freiwillige Feuerwehr Alt-Hohenschönhausen 🚒 ist zur Unterstützung vor Ort.



Die Berliner Wasserbetriebe haben eine auf Havariefälle spezialisierte Firma beauftragt, die mit der Reparatur des Schadens in der Hausnummer 11 beauftragt wurde. Die Arbeiten sollten zeitnah beginnen. Für die Hausnummer 11 wird vor der Hausnummer 9 eine Zapfstelle installiert, damit sich die betroffenen Mietparteien aus der Hausnummer 11 mit Frischwasser versorgen können. Insgesamt waren bis zu 160 Mietparteien betroffen. Aller Voraussicht nach sollte bis zum Abend das Wasser für alle Bewohner des Hauses wiederhergestellt sein. 💧

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Wie bereits oben erwähnt, gehen die Degewo und die Berliner Wasserbetriebe anschließend in die Klärung zu weiteren Vorgehensweise, denn das Schadensbild ist vergleichbar mit dem kürzlichen Wasserschaden in der Marzahner Promenade, wie der Pressesprecher der Berliner Wasserbetriebe mitteilt.
Fotos: © Marzahn-Hellersdorf.com
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