Kienberg

Wolkenhain Bau – Kienberg Marzahn-Hellersdorf – September 2015

Der Wolkenhain ist eine Aussichtsplattform auf dem Kienberg in Marzahn-Hellersdorf. Das Stahlgerüst aus insgesamt 170 Stahlknoten stellt eine “Wolke” dar, die bei Dämmerung und Nacht leuchtet, das Farbspiel wechselt. Die Aussichtsplattform hat eine Höhe von 20 Metern. Bei bestem Wetter und klarem blauen Himmel kann man den Berliner Fernsehturm sehen. Mit entsprechender Technik soll eine Sichtweite von bis zu 50 Kilometern möglich sein. Von der leuchtenden Wolke kann man das gesamte Plattenbaugebiet des Bezirks erblicken, welches ab 1986 gebaut wurde und seit mindestens 2017 im Berliner Sozialatlas steht. Der Wolkenhain wurde zur IGA 2017 gebaut und soll “das neue Wahrzeichen von Marzahn-Hellersdorf” sein – ein überregionaler Anziehungspunkt. Zusätzlich soll der Wolkenhain seinen Teil zur Aufwertung des sozial angeschlagenen Bezirks Marzahn-Hellersdorf beitragen. Die IGA 2017 in Berlin Marzahn-Hellersdorf wurde mit einem Defizit von 10 Millionen Euro für das Land Berlin beendet.

Die Baukosten aus Mitteln vom Stadtumbau Ost betrugen 130.000 Euro.

Der Wolkenhain ist barrierefrei mit einem Aufzug erreichbar.

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U-Bhf Neue Grottkauer Straße 2014 (Später U Kienberg)

Am 11. Dezember 2016, zum Fahrplanwechsel der Berliner Verkehrsbetriebe wurde der U-Bhf Neue Grottkauer Straße in U-Bhf Kienberg umbenannt.

Der U-Bahnhof wurde am 1. Juli 1989 als “U-Bhf Heinz-Hoffmann-Straße” erstmalig in Betrieb genommen. Der Name “Kaulsdorf Nordost” wurde nicht wie geplant genutzt. Seitdem wurde dieser Bahnhof weitere drei Male neu verheiratet. Am 2. Oktober 1991 wurde der Bahnhof aus politischen Gründen in Grottkauer Straße umbenannt. Aus politischen Gründen wurde der Bahnhof am 29. September 1996 in Neue Grottkauer Straße umbenannt. Im Jahr 2016 wurde der Bahnhof für 7,5 Millionen Euro saniert und modernisiert. Am 9. Dezember 2016 wurde der Bahnhof “U-Bhf KienbergGärten der Welt” offiziell in Betrieb genommen. Der letzte Name erfolgte im Rahmen der IGA 2017, die dem Berliner Landeshaushalt ein Defizit und zusätzliches Neuschuldenvolumen in Höhe von 10 Millionen Euro einbrachte.